Ausgangssituation
Bund, Länder und Kommunen geben jährlich rund 360 Mrd. Euro für Güter und Dienstleistungen aus, das entspricht 17% des Bruttoinlandprodukts. Die Hälfte davon entfällt auf die Kommunen. Als große Auftragsgeber mit solch umfassendem Auftragsvolumen kommt den Stadtverwaltungen eine bedeutende Rolle und Verantwortung zu.
Berücksichtigt die öffentliche Hand soziale und ökologische Kriterien beim Einkauf, kann sie als Vorbild für Unternehmen und Konsumenten fungieren und zu einer Verbesserung der Lebenssituation, vor allem in Schwellen- und sogenannten Entwicklungsländern, beitragen.
Die Philosophie des fairen Handels und der gerechten, nachhaltigen Beschaffung hat sich bei den Verantwortlichen des Beschaffungswesens in Deutschland bisher kaum etabliert, obwohl es zahlreiche gute Gründe gibt, sich für den fairen Handel zu entscheiden. Dabei betreffen eine Vielzahl von Produkten auch die öffentliche Hand.
Viele Entscheidungsträger im Beschaffungswesen sind unsicher bezüglich der rechtlichen Situation, verwirrt durch die unüberschaubare Zahl der Qualitätssiegel. Deshalb setzen sie sich ungern mit dem Thema auseinander.
Wir möchten kommunale Beschaffer unterstützen, beraten und ihnen die Möglichkeiten einer sozial gerechten Auftragsvergabe näher bringen. Mehr dazu unter Unsere Angebote.








